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Veröffentlicht am von Mario Matthes

Immer wieder wird uns Deutschen, meist von Deutschen, vorgeworfen, wir täten nichts gegen die herrschenden Zustände, daher wären wir zum Untergang verurteilt oder hätten ihn gar verdient.

Das ist ja mal eine Ansage.

Hier meine Frage an diejenigen, die solche und ähnliche Aussagen tätigen oder mit diesen Aussagen gedanklich sympathisieren.

Was tut ihr? Ganz konkret und welche Wirkungen hat euer Handeln auf die Zustände in unserem Land?

Wer einem anderen den Untergang an den Hals wünscht, weil er sich dagegen nicht zu wehren vermag, soll gefälligst sagen was Sache ist, nicht nur daherpalavern und große Töne spucken.

Ich möchte auch noch sagen, wer weiß schon, was am Ende oder besser gesagt im weiteren Verlauf herauskommt?

Wer kann in die Zukunft sehen? Wer kann, der sollte wirklich an die Börse gehen, dort Milliarden machen und diese für die Sache unseres Volkes einsetzen, dann wäre uns allen geholfen. Also, auf geht´s.

Meine Meinung will ich nicht hinter dem Berg halten.
Grundsätzlich geht es in erster Linie darum, die Zeit zu überstehen, bis andere Zeiten möglich werden. Dies hängt von einer Reihe von Faktoren ab, dabei ist es unerheblich, ob jemand bewusst den Kopf unten hält oder unbewusst in Deckung bleibt.

Mancher Held musste sein Leben lassen, da er den Kopf zu früh erhob, Unmögliches möglich machen wollte.

Einen Krieg habe ich nie persönlich erlebt, trotzdem fallen mir nur solche Vergleiche ein, wer im Trommelfeuer und angesichts starker Feindkräfte zum Angriff oder evtl. auch zur Verteidigung übergeht, ist verloren und hat verloren.

Zurückgehen, neue Verteidigungsstellungen ausbauen, die eigenen Kräfte schonen und auf eine Schwäche warten, um verlorenes Terrain zurückzugewinnen oder den Gegner mit Nadelstichen nerven, zu unvorsichtigen Aktionen herausfordern, auch dies ist eine Möglichkeit Widerstand zu leisten.

Natürlich kann man so auch einen Krieg verlieren und letztendlich vor lauter Zurückgehen im eigenen Wohnzimmer stehen, wo wir letztendlich auch stehen. Das ist also unsere Ausgangsbasis.

Wer wollte aber von dort aus einen Angriff starten? Nur zu, es dauert nicht lange. A Ruckerl, a Zuckerl und vorbei is.

Was also tun? Diese Frage stellte ich bereits einige Male, Antworten wurde keine gegeben, Fragen kamen immer wieder auf. “Was hilft´s?; Bringt´s was?”, so ähnlich lauteten die Fragen.

Ob´s was bringt, ob´s hilft, dass kann man vorher nie sagen. Manche Handlungen wirken im Untergrund, bis sie endlich an der Oberfläche sichtbar werden.

Alles was uns nicht schadet, aber als Widerstand gegen die Regierung, gegen das Parteiensystem zählen kann, ist richtig und wichtig. Solange es nur von innen kommt und nicht von ausländischen Kräften gesteuert oder unterstützt wird. Ausländer oder ausländische Kräfte und seien es Staaten, werden nur das unterstützen und nur soweit, soweit es ihnen auch nützt, wer sich auf dieses Eis begibt, begibt sich in die Nähe des Landesverrates oder begeht ihn.

Aber zurück ins Inland. Wer meint, er könne mit diesen oder jenen nicht zusammengehen, nicht punktuell zusammenarbeiten etc., ist genau dort, wo er sein soll, auf streng abgegrenztem, separiertem Gelände und dort wird er auch bleiben, evtl. bis er dort abholt wird.

Wer nur mit Leuten zusammenarbeitet, die seiner Meinung entsprechen, die zumindest im Großen und Ganzen mit seinen Zielen übereinstimmen, wird ein einsamer Block bleiben.
Einheit zeigt sich nicht in einer einheitlichen Meinung, Weltanschauung oder Ideologie, sie zeigt sich darin, dass man sich eines höheren Ziels wegen, was wäre ein höheres Ziel als die Erhaltung und/oder Befreiung des deutschen Volkes, bereit ist auf seine kleinen, persönlichen Wünsche und Vorstellungen zu verzichten.

Ich habe es schon oft mit einer Armee verglichen, in einer Armee sind alle möglichen Einstellungen, Wünsche, Vorstellungen vorhanden und doch geht es nur in eine Richtung, gegen den Feind, zum Sieg. Dies eint alle.

Wir kämpfen nicht mit der Waffe in der Hand, wir kämpfen mit Worten. Wir kämpfen nicht nur, wir müssen auch diese geistige Armee erst einmal aufbauen, stärken und die Zahl der Mitstreiter vermehren.

Wer hier kleinlich auf seiner Meinung besteht und auf seine Sicht der Welt pocht, der ist verloren, der bleibt einsam und wird in den Reihen einer keinen Platz finden.

Diese Armee dient nicht den Zielen einzelner, sie dient dem Ganzen und damit auch auch dem ganzen Spektrum an Meinungen, Wünschen und Vorstellungen, die innerhalb unseres Volkes vorhanden sind.

Wer seine Meinung für berechtigter hält, als die seines Nachbarn, ist dort, wo alle Totalitaristen zu Hause sind, in der Eigensucht.

Nicht um Meinungen geht es, nicht der Kampf um Weltanschauungen/Ideologien hat zu erfolgen. Höchstens der Kampf dagegen, da Weltanschauungen und Ideologien zur Spaltung beitragen und letztendlich IMMER anderen ihre Vorstellungen aufzwingen wollen.

Es geht auch nicht darum immer nur die Missstände anzuprangern, sicherlich das muss auch sein, in Maßen. Die Missstände sind weitgehend bekannt, wenn auch nicht in jedem Einzelfall, das muss auch nicht sein. Wer nur anprangert, bleibt auf der Stelle stehen, geht nicht nach vorne, überlässt sein Schiff dem Wind und wird getrieben.

Verneinungen gibt es zu Hauf, hier und dort und überhaupt überall nur Dreck, Verrat und Niedertracht. Das ist so und das müssen wir als Tatsache annehmen. Was bringt es aber diesen Dreck ständig an der Oberfläche zu halten und zwar solange und so ausführlich, das man meint diejenigen die dies tun, fühlen sich im Dreck wohl und kämen oder wollten gar nicht mehr heraus.

Wie schaut es aber mit konstruktiven Vorschlägen aus? Da ist es schlecht bestellt, mit dem Finger auf andere Zeigen ist eine Sache, mit Vorschlägen oder eigenem Tun ein Vorbild abzugeben, ein Bild einer anderen Ordnung zu entwerfen, ist eine andere Sache. Die meiner Meinung nach zu kurz kommt.

Es wurden hier schon von Kommentatoren und von mir diverse Vorschläge gemacht, wie unser Leben gestaltet werden könnte, wie Missstände beseitigt werden könnten. Dieser Weg muss weiter beschritten werden. In unseren Köpfen und auf dem Papier müssen wir die Zukunft formen/formulieren. Auswege aus dem Dilemma müssen gefunden und gezeigt werden

Üben wir uns in der schöpferischen Kunst, wenn wir kritisieren, stellen wir uns doch sofort die Frage: “Wie anders sollte es sein?”; “Wie wäre es richtig?”.

Hier ist allerdings schon wieder Vorsicht angebracht, das ist die eigene, persönliche Meinung, vielleicht auch die von ein paar Gleichgesinnten, darum geht es aber nicht. Es geht darum, Wege zu finden, wie der allgemeine Wille durch- und umgesetzt werden kann, ohne den Einzelnen oder die Minderheit zum Spielball der Mehrheit zu machen.

Vielleicht ist der Schwachpunkt des Systems “Demokratie”, vielleicht kann es hier aus den Angeln gehoben werden. Im Bewusstsein vieler Deutscher ist es bereits verankert, dass die eigene Meinung nichts zählt, das am Wahltag lediglich ein Kreuzchen gemacht wird und das war es dann, viele verweigern daher dieses Kreuzchen und ziehen sich komplett aus dem politischen Leben zurück.

Ein Kampf auf dem Feld der etablierten Politik wird zu nichts führen, dass ist das Schlachtfeld, auf dem der Gegner zu Hause ist und sämtliche Vorteile auf seiner Seite hat und diese auch geschickt, hart und entschlossen nützt.

Wir müssen dort agieren, wo er schwach ist, angeschlagen ist. Z. B. auf dem Feld der Glaubwürdigkeit, der Verlässlichkeit, des Vertrauens. Begeben wir uns geistig dorthin, wo die Menschen sind, nicht die Politiker, deren Lakaien und Hintermänner.

Dort müssen Wege, Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie ein Zusammenleben funktionieren kann, in dem der Wille der Allgemeinheit wegweisend ist, in dem bestimmte Dinge geregelt werden, andere wieder gänzlich der eigenen Entscheidung überlassen werden.

Wie gesagt, es geht nicht darum eigene Vorstellungen durch- oder umzusetzen, es geht darum Wege zu finden, die zum Ziel führen, der Umsetzung des allgemeinen Willens von uns Deutschen.

Wer sich seine Ziele auf die Fahnen schreibt, geht den Parteienweg, ob mit oder ohne Partei, das Ergebnis ist dasselbe, wer folgen will, muss der Fahne, dem Ziel folgen. Wenn es genug sind, wenn die Folger mächtig genug sind, werden deren Ziele umgesetzt, die der anderen nicht.

Das kann es nicht sein, dieser Weg muss verlassen werden oder darf erst gar nicht betreten werden.

Dieser Weg ist einer der vielen Wege die ins Nichts führen. Es ist der Weg derer, die besiegt werden sollen, des Systems, das abgeschafft werden muss. Im Prinzip ist es doch egal wer herrscht, es werden immer andere beherrscht und müssen gehorchen. Mir geht es nicht um Erreichung der Herrschaft, sondern um die Brechung derselben.

Wer meint, es müsse immer jemand herrschen, soll mir die Frage erlauben, ob er meint, er selbst müsse beherrscht werden oder ob dies nur für andere gelte.

In nächster Zeit werde ich immer wieder mal einzelne Parolen aufgreifen und an Hand derer versuchen aufzuzeigen, wie man so etwas angehen kann.

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